
Mundatmung verstehen

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Natürlich atmen. Gesund entwickeln. Ganzheitlich behandeln.
Die Nasenatmung ist die physiologische Form der Atmung in Ruhe. Besteht über längere Zeit eine überwiegende Mundatmung, kann sie mit Veränderungen der Mundfunktionen sowie der Kiefer- und Gesichtsentwicklung einhergehen. Auch Schnarchen, unruhiger Schlaf oder morgendliche Mundtrockenheit können Hinweise auf eine beeinträchtigte Nasenatmung sein.
Was ist Mundatmung?
Die Nase ist weit mehr als nur ein Weg für die Atemluft: Sie filtert, erwärmt und befeuchtet die eingeatmete Luft. Die Atmung versorgt den Körper mit dem für den Stoffwechsel notwendigen Sauerstoff.
Bei einer überwiegenden Mundatmung wird die Nase als physiologischer Atemweg teilweise oder vollständig umgangen. Vorübergehend – etwa bei einer Erkältung – ist das völlig normal. Besteht die Mundatmung jedoch dauerhaft, sollte nach möglichen Ursachen gesucht werden.
Besonders bei Kindern kann eine länger bestehende Mundatmung mit Veränderungen der Mundfunktionen sowie der Zahn-, Kiefer- und Gesichtsentwicklung einhergehen.
Woran erkennt man Mundatmung?
- häufig geöffneter Mund in Ruhe
- trockene Lippen oder trockener Mund am Morgen
- Schnarchen oder unruhiger Schlaf
- erschwerte Nasenatmung
- Zahnfehlstellungen oder auffällige Kieferentwicklung
- Müdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer
- Konzentrationsprobleme
- tiefe oder nach vorne verlagerte Zungenruhelage
Womit kann dauerhafte Mundatmung einhergehen?
Dauerhafte Mundatmung kann Teil eines größeren funktionellen Zusammenhangs sein. Besonders im Kindesalter können Atmung, Zungenruhelage, Schluckfunktion sowie Zahn- und Kieferentwicklung miteinander in Wechselwirkung stehen.
Mögliche Begleiterscheinungen sind beispielsweise:
✓ Veränderungen der Zahn- und Kieferentwicklung
✓ Zahnengstände
✓ auffällige Zungenruhelage oder Schluckfunktion
✓ Schnarchen und unruhiger Schlaf
✓ Mundtrockenheit am Morgen
✓ Tagesmüdigkeit oder Konzentrationsprobleme
Diese Beschwerden können zahlreiche unterschiedliche Ursachen haben. Mundatmung ist daher nicht automatisch ihre Ursache. Entscheidend ist eine individuelle Abklärung – insbesondere dann, wenn die Nasenatmung dauerhaft eingeschränkt ist oder Schnarchen und Schlafprobleme auftreten.
Wie kann Dentosophie unterstützen?
Die Dentosophie betrachtet Atmung, Zungenruhelage, Schlucken und Kauen nicht isoliert, sondern als miteinander verbundene Mundfunktionen. Im Rahmen der Untersuchung wird unter anderem darauf geachtet, wie Sie oder Ihr Kind in Ruhe atmen, wo die Zunge liegt und wie Schlucken und Kauen funktionieren.
Zeigen sich funktionelle Auffälligkeiten, können diese gezielt berücksichtigt werden. Bei Hinweisen auf eine eingeschränkte Nasenatmung oder schlafbezogene Atmungsstörungen ist gegebenenfalls eine zusätzliche Abklärung, beispielsweise durch HNO- oder kinderärztliche Fachrichtungen, sinnvoll.
Häufige Fragen
Sie möchten herausfinden, ob bei Ihnen oder Ihrem Kind eine dauerhafte Mundatmung oder funktionelle Auffälligkeiten bestehen?
Gerne nehme ich mir Zeit für eine persönliche Untersuchung und berate Sie individuell.
